Des Lebensmuts Castell
Tiefe
Schmerzen zwingen sie
zu vergraben ihren Mut
Und die Hoffnung schimmert wie
des Weges ew'ges Eis und Glut
Kleine
Funken stehen versunken
auf des Himmelbetts Gestell
Und ihre Ferne wird verbunden
durch des Lebensmuts Castell
Keine
Richtung-
Keine Zeichen
Aus des Lebens tiefem Schacht
Lass mich nur durch und brechen
der Schweremutes Macht
Bleibe
stehen, edler Traum der Ehre
Und eile nicht herbei
Will nicht erwarten voller Schwere
des Lebens allerlei
A Great New Life
Da liegt sie nun
In
sanfter Stille
Kein
Lüftchen biegt das Korn
Ihre
Kraft, das ist ihr fester Wille
„A
great new life is born“
Und
die Sonne funkelt stetig
Auf
ihre junge Haut
Bei
ihr gibt’s kein „Gibt’s nicht, geht nicht“
Ihren
Mut ihr keiner klaut
„A
great, great girl, I thought“
Und
ihre Sinne lässt sie fliegen
Hoch
über Berg und Tal
Und
einer lässt ihr Herz erliegen
„A
great friends life is tall“
Er
sucht sie, kann es nicht begreifen
Warum
sie ihn verlassen hat
Versucht’s
verzweifelt zu erreichen
„A
great old love is bad“
Am
Abend aber als die Sonne
Versinkt
im Abendrot
Er
immernoch erliegt der Wonne
„Sie
ist doch wohl nicht tot?“
Und
meint die Liebe, die lang‘ sie ihm schenkte
Das
Leben ist auch grob und rauh
Ob
manchmal er zu oft sie kränkte?
„A
great old love is over now“
Suizid
Die Kälte drang schnell an mich ran
Bald
ist es Nacht- und was kommt dann?
Ich
blickt‘ nach oben unterdessen-
Wem
gehörte das und wessen
Bild
ich jetzt auch immer sah...
War
er fern nur?
War
er nah?
Ging
sein Blick auch zum Himmel
Der
gar voll ist vor Gewimmel?
Sterne,
Sonnen, Monde dort
Ein
großer Knall – bald sind sie fort
All
das konnte mich nicht schrecken
Es
konnt‘ eher mich aus dem Traum erwecken
Den
ich träumte nun zu glauben
Oder...
glaubte nun zu träumen?
Wie
auch immer, es war das
Was
mich immer ohne Hast
Trieb
und trieb mich immer weiter
Zum
Ende hin-
Wo
ist der Reiter?
Der
mit knöchernem Gesicht mir folgte
Nur
das Licht des Tages scheute.
Doch
nun war Nacht-
Wo
ist die Macht
Der
ich grinste ins Gesicht?
Oh
nein, mein Tod, du kriegst mich nicht
Eher
wird‘ ich verrückt und töt‘ mich selbst-
Was
immer du auch davon hältst!
Denn
halten nicht kannst du mich ab
Wenn
ich steigen will ins Grab
Und
wenn ich bin da unten
Schon
nach Sekunden, Minuten, Stunden...
Jetzt,
wo mich keiner mehr zu sehen kriegt
Nun
hat der Tod mich doch besiegt.
Machtlos
Noch habe ich nicht aufgegeben
Ein
Nebel zieht mich rein ins Licht
Ich
atme noch des Lebens wegen
Mein
Herz in seinem Schlage bricht
Was
ist geschehen in den Zeiten
Die
ich habe noch erkannt?
Beginnt
es nun, das laute Schweigen
Die
Seele flieht – ich bin verbannt
Machtlos
treibe ich hinein
Und
kann mich nicht bewegen
Auf
in den hellen Schein
Auf
kahlen kalten Wegen
Des Spielers höchster Sinn
Von seiner Umwelt kriegt er nichts mehr mit
Nur die
Hoffnung auf das große Geld
Und einen weiteren Kredit
Der jetzt schon nicht mehr in die Waage fällt
Zu
hoch ist seine Schuldenlast
Als das er jemals kommen würd‘ daraus
Sein Hab und Gut hat er verprasst
Autos, Konten und das Haus
Wie
starr sein Blick gerichtet ins Verderben
Und merkt es trotzdem nicht
Er hofft, dass er alsbald wird erben
Bald endet Vaters Lebenslicht
Dann
hätt‘ er keine Schulden mehr
Wär sorgenfrei und hätte viel
Die Kassen wären nicht mehr leer
Und dann? Dann geht’s zum nächsten Spiel
Den selben Fehler
Die Geschichte lehrt uns manchmal Sachen
Die
wir zu dumm sind zu verstehen
Meist den selben Fehler wir noch einmal machen
Ein drittes Mal passiert er nicht? Es bleibt wohl nichts als flehen
|