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der klang des
raumes
wenn alle worte gesprochen sind, alles ausgeräumt
erfüllt sich die leere mit einem seltsamen klang
und es ist ein gesang von abschied
tiefschleiernd beweben spinnen den rauhen putz
was zerfällt zu staub und schmutz
hat einen seltsam feuchten duft
es ist die luft voll sehnsucht
so streif ich durch kahle räume, auf deren suche
und ich liebe, und ich flehe, und ich fluche
im raum bleibt nur das geflüster leise
und auf seltsamer weise
wird mir warm ums herz
die sechs seiten
wenn die welt quadratisch wäre,
in welchem planquadrat würden wir uns finden?
würden wir uns zur vorderseite,
oder zur rückseite sinnen?
oder würden wir gar vier ränder erklimmen.
doch die welt ist nahezu rund.
finden wir uns?
finden wir uns, doch
nicht im mittelpunkt.
die vergänglichkeit
was bin ich doch für ein winzling
betrachte ich die ewigkeit
sekunde um sekunde weit
streif ich durch das leben
der gedanken schon müd
und was heute noch blüht
wird morgen mit der erden eins
es dürstet mich
nach deiner lippen zart
es dürstet mich nach deiner lippen zart
wenn du fern bist, bist mir doch so nah
deiner sehnsucht atemzug schwingender worte
umschwärmen mich zu tausend orte
es sind so viele stille worte
in denen einst dein lachen war
(copyright: dirk michael boche, magdeburg 2003)
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