Sabine B. stellt sich vor:
An einem sonnigen Augustmorgen 1964 atmete ich zum allerersten Mal die Luft dieser Erde ...
Nach langen - im heimatlichen Saarland verbrachten - Jahren wandte ich der vertrauten Umgebung 1982 aus vielerlei Gründen den Rücken zu und wurzelte in Bonn am Rhein an. Hier bin ich bis heute geblieben. Seither erlebe ich viele schöne und glückliche Augenblicke - davon nun schon eine Zeit lang zusammen mit meinem wunderbaren Mann und unserer ebenso wunderbaren kleinen Tochter.
In Mußestunden begebe ich mich besonders gerne in die Natur, am liebsten mit Photoapparat,
um das Geschehen um mich herum "einzufangen", und Momente der Stille nutze ich hin und wieder, um Gedichte und Haiku aufzuschreiben ...
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Alle Rechte bei der Autorin.
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Klirrende Kälte,
Rose im frostweißen Kleid,
vorüber ihr Glanz.
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Eisregen glättet,
Straße und Platz verlassen,
unmöglich ein Schritt.
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Bäume geschlagen,
Wurmgänge sind bloßgestellt, stapelweise Holz.
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Kunstvoll gesponnen, Insekten fallen herein,
Tod bringendes Netz.
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Keine Welle schlägt,
windstill, fast eisflächenglatt.
Der See zeigt Tiefe.
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Winterzeit flüchtet.
Grün vertreibt Braun gnadenlos.
Sehnsucht nach Wärme.
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Gesicht zur Sonne,
am Baum gelehnter Rücken:
Moment der Stille.
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Amselschnabel zerrt.
Regenwurm lässt sein Leben.
Nestbrut wächst heran.
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Grün wirkt dominant,
lüsternd das Vogelpfeifen – stimmungsvoller Wald
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Dem Wind verfallen
flügellos den Wolken nah
Drachen steigt und ... stürzt
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Knospen - prall gefüllt -
der Sonne Zauber beschwört Kirschblüten - reinweiß
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Der Himmel stürzt ein
Blitze flackern im Nachtschwarz
Glanzleistung auf Zeit
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