Elmar Woelm
In den dunklen Nächten tanzt der trunkene Affe von Ast zu Ast, hetzt gnadenlos junge Taubenbrut. Selbst der kleine Drache flieht, verkriecht sich voller Furcht hinter dem Löwen der laut brüllend ihn verschlingt.
Welch schwarze Hand umfängt das Herz des Elefanten, der zitternd in die Knie sinkt ?
Der Mönch hält den zerbrochnen Krug von dem er trank. Fuß und Beine spürt er nicht. Mögen ihn auch tausend Karnationen strafen. – Wenigstens jetzt ein wenig auszuruhn, ist jedes Opfer wert !
Ein halbes Leben Kampf in einem fremden Land. Welch tausend Teufel konnten ihn bewegen, zuzustimmen hierzusein ?
So müde von dem langen Streit, der Suche und der Einsamkeit. Fern der Heimat, wo selbst Brüder Fremde sind wie Frau und Kind.
Niemand, Niemand ist hier frei, das zu tun, was seines ist, der zu seien, der er ist.
Nebel kommt auf leisen Sohlen, Dunkelheit durchdringt kein Licht, als der letzte kleine Stern hoch am Himmelszelt erlischt.
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